Totholz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Totholz ist ein wertvoller Lebensraum, auf den viele tausende Pflanzen-, Pilz-, Moos- und Tierarten angewiesen sind. Viele dieser Pflanzen- und Tierarten stehen sogar auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Sie haben sich auf bestimmte Zersetzungszustände des Holzes spezialisiert, und bauen über viele Zwischenschritte das Holz so weit ab, bis Humus und Mineralien dem Boden wieder zur Verfügung stehen oder leben von speziellen Totholz-Zersetzern. 

Auf einem abgestorbenen Baum entwickelt sich eine Lebensgemeinschaft, bei der zahlreiche Tiere, Pflanzen, Pilze und Algen in einem komplizierten Abhängigkeitsverhältnis stehen.

 

 

 


Wildblumenwiese

 

fröhliches Farbenspiel

 

 

 

 

 

 

Wildwiesen nehmen eine zentrale Stellung im Naturkreislauf ein. Der Grund dafür liegt in ihrer Basisfunktion in der Nahrungskette – Blüten besuchende Insekten nehmen Nektar und Pollen auf, wohnen und entwickeln sich in Stauden und ihre Entwicklungsstadien sind Basis für die weitere Nahrungspyramide. Bestäubungsleistung, Bodengesundheit und Fischnahrung sind wirtschaftlich messbare Beiträge der Insekten. Um diese Aufgaben zu erfüllen, brauchen sie den Lebensraum blühende Wildwiese, Nektar und Pollen der Blüten. Wiesenschutz ist somit auch praktizierter Artenschutz. Zudem sind blühende Wildwiesen eine Augenweide und Balsam für die Seele. Die Erholungsfunktion der Wiesen geht einher mit der Erhaltung der mitteleuropäischen Kulturlandschaft und dem Kulturerbe der jahrhundertealten Wiesenbewirtschaftung.

 

 

 

Brennnessel

 

Brennnesselwiese werden in nicht spielrelewanten Bereichen gefördert da sie ein wertvoller Lebensraum sind.

 

 

 

 

 

Trotz dieses Schutzes leben etwa 50 verschiedene Schmetterlingsarten auf der großen Brennnessel. Die Raupen der beliebten Falter wie Tagpfauenauge, Admiral, kleiner Fuchs, und Landkärtchen leben nur auf Brennnesseln und sind deswegen auf sie angewiesen. Sie haben aber unterschiedliche Ansprüche an den Standort ihrer Futterpflanze. Während Admiral, kleiner Fuchs und C-Falter voll-sonnige Standorte bevorzugen, liebt es das Landkärtchen eher halbschattig, während das Tagpfauenauge Brennnesseln in Gewässernähe bevorzugt.

 

 

 


 

Distel

 

Distel kein Unkraut

 

 

 

 

 

 

So genießt doch manche als unnützes „Unkraut" verschriene Distel bei vielen Tieren hohes Ansehen. Angesichts des Wildblütenmangels in unserer Landschaft stellen sie eine unentbehrliche Nahrungsgrundlage dar, bieten gleichzeitig aber auch Lebensraum für unzählige Insektenarten deren Larven etwa in den hohlen Stängeln überwintern oder die dort ihre Kokons ablegen. Aus den hohlen Pflanzenstengeln
picken sich wiederum Meisen und andere Vögel die Insekten heraus - vor allem im Winter eine wichtige Nahrungsquelle. Viele Singvögel ernähren sich zudem von den Samen der Wildpflanzen wie z. B. Rebhuhn und Stieglitz, der nach seiner bevorzugten Nahrungsquelle auch Distelfink genannt wird. Auch Nachernte und Umbruch von Ackerland helfen ungenutzte Säume, den plötzlichen Nahrungsverlust bei Blütenbesuchern und Samenfressern auszugleichen, genauso wie sie nach der Grünlandmahd Rückzugsmöglichkeiten für bodenbrütende Nestflüchter wie z. B. Kiebitz und Fasan bieten. Nicht zu vergessen Igel, Feldhase, Reh und andere Bewohner der Feldflur, die dort häufig mangels anderer Deckungsmöglichkeiten ihre Tageseinstände oder Ruhelager anlegen.

 

 

 

Reisighaufen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lässt man Reisig, Holzstücke und Wurzelstubben als Totholzhaufen liegen, kommt es auch hier zum langsamen Abbauprozess. Da die holzzersetzenden Tiere zahlreich sind, locken sie wiederum Amphibien, Kriechtiere, Vögel und Säuger an, denen sie als Nahrung dienen. Bleiben Äste, Stängel und Holzstücke liegen, können die seltenen Wildbienen- und Wildwespen in den Gängen der holzbohrenden Käfer und im Mark der verrottenden Pflanzenstängel ihre Eier ablegen.

Gleichzeitig dienen diese Reisighaufen und Holzstapel wegen der vielen Hohlräume Tieren als Unterschlupf, Überwinterungsort und Brutstätte. Ist der Reisighaufen noch von Brombeeren bewachsen, gewinnt er für die untergeschlüpften Tiere noch einen zusätzlichen Wert, denn die schmalen Hohlräume sind für Fuchs und Katze nicht durchlässig. So sind brütende Rotkehlchen und Zaunkönige sicher, wie auch Jungvögel, die gerade flügge geworden sind und noch unsicher auf dem Boden herumhüpfen. Beim Warten auf die fütternden Eltern bietet der Reisighaufen Schutz. Igel und Kröten finden hier einen sicheren Platz für den Winterschlaf.

 

 

 

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